Was ist eigentlich die Cloud?

Fluch oder Segen die Cloud als Speichermedium.

Die Cloud übernimmt zunehmend Aufgaben traditioneller Computer
und Speichermedien.

Alexa, wo bist du?       ”Ich bin hier und mein Kopf ist in der Wolke.”

Dieser kurze Dialog klingt, als wäre er aus einem modernen Theaterstück gegriffen. Tatsächlich handelt es sich um ein Gespräch mit Amazons digitalem Assistenten
Alexa.
Verbaut in einem kleinen Lautsprecher namens Echo, informiert Alexa den Nutzer mit Nachrichten, beantwortet Fragen, erzählt Witze, spielt Musik und vieles mehr.
Amazon bezeichnet Alexa als Cloud-Service.
Spricht der Nutzer Alexa an, wird der Befehl aufgenommen und in die Cloud geladen.
Alexa Voice Service interpretiert den Befehl und führt in aus oder schickt die passende Antwort an den Lautsprecher zurück.

Der Computer in der Wolke

Doch was ist die Cloud? Zuallererst ist sie ein Verkürzung, der volle Begriff lautet „Cloud Computing“.
Damit wird schon etwas klarer was gemeint ist. Es geht um Computer-Dienste aus dem Internet.

Dabei unterscheidet man drei Ebenen.

  • Ebene 1 “Software as a Service”
  • Ebene 2 “Platform as a Service”
  • Ebene 3 “Infrastructure as a Service”

Ebene 1

Es ist die Oberste Ebene. Sie nennt man “Software as a Service”.
Dabei handelt es sich um Programme, die entweder über einen Browser oder per App zur Verfügung gestellt werden.

Microsoft etwa bietet sein Büro-Software-Paket Office unter dem Namen Office 365 als Cloud Service an.
Streaming-Dienste wie Netflix und Spotify fallen ebenso in dieser Kategorie. Streaming ist nichts anderes als das Abspielen von Audio- oder Videodateien, die auf einem Server in einer Wolke gespeichert sind.

Privatnutzer dienen Cloud-Lösungen oft zum Speichern von Dateien, wie etwa Google Drive oder Dropbox.

Die Cloud ist auch integraler Bestandteil von sozialen Netzwerken wie Facebook, wo Nutzer Bilder, Fotos und andere Inhalte hochladen und teilen können.

Ebene 2

Die zweite Ebene ist “Plattform as a Service”, die vorwiegend für die Entwicklung von Programmen interessant ist.
Dabei werden Programmierungs- und Laufzeitumgebungen zur Verfügung gestellt.
Software-Entwickler können sich voll und ganz auf die Entwicklung des Programms konzentrieren, ohne erst dafür die nötige Infrastruktur aufbauen zu müssen.

Ebene 3

Bei der untersten Ebene, “Infrastructure as a Service”, mieten Sie Rechner, die Sie frei konfigurieren und über das Internet nutzen können, ohne sich um die physischen Limitationen lokaler Computer kümmern zu müssen. Rechenleistung, Speicherplatz, Sicherheit und Backups werden dabei im Rahmen des Nutzungsvertrag vom Anbieter übernommen.

Vorteile der Cloud

Im Alltag der meisten Nutzer bezieht sich der Begriff Cloud fast immer auf die erste Ebene die “Software as a Service” – Ebene.
Wer seine Fotos in der Cloud speichert, nutzt einen Anbieter wie Google, Apple oder Amazon, um die Bilder auf deren Server hochzuladen.
Die Fotos stehen dann auf allen Geräten des Nutzers zur Verfügung, ohne dass er diese erst umständlich kopieren müsste. Die Entkopplung von Endgeräten ist auch der entscheidende Vorteil von den Cloud-Diensten. Der Nutzer hat seine Dateien stets griffbereit und muss sich keine Sorgen machen, dass diese durch Systemabstürze verloren gehen, etwa wenn die Festplatte den Geist aufgibt.

Nachteile der Cloud

Im Gegenzug muss man allerdings auch damit leben, dass die Daten in der Hand von Dritten liegen und man nicht hundertprozentig sicher sein kann, dass niemand anderer darauf zugreift.
Doch dies gilt auch für jeden Rechner, der mit dem Internet verbunden ist.

Bei den großen Cloud Anbieter sind die Speicherung der Daten bis zu einem gewissen Datenvolumen kostenlos. Wird diese überschritten kann man neues Datenvolumen günstig erwerben.

Fazit:
Im deutschsprachigen Raum ist man noch skeptisch, was die Nutzung von Cloud-Diensten anbelangt. Laut Eurostat nutzen erst 17 Prozent der Firmen die Cloud-Dienste. In den USA sind es je nach Befragung bereits bis zu 93 Prozent.

Fürs Internet Marketing bietet die Cloud-Lösung viele Vorteile. Z.B. Google bietet von Email-Programm bis hin zu Google Drive mit all seinen Programmen die optimale Lösung. Sobald man einen Internet Anschluß hat, hat man seine Daten die man braucht in seiner Google-Cloud beisammen und kann sofort mit der Arbeit starten.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Josch,
    super und einfach zu verstehen, was es mit der Cloud auf sich hat. Das mit den 3 Ebenen wußte ich nicht. Danke und freu mich schon auf den nächsten Artikel über so alltägliche Dinge, die man zwar benutzt, aber den Hintergrund nicht hinterfragt.
    weiter so
    LG
    Verena

    • Hallo Verena,
      Danke das freut mich das meine Artikel gefallen finden.
      Es gibt soviele Ding die wir benutzen oder Tun ohne uns Gedanken zu machen. Da findet sich sicher ein Thema für einen nächsten Artikel.
      Auf meiner http://heim-werker.com Seite findest du nützliche Tipps rund ums Haus falls du Interesse auch an diese Themen hast.
      Bis Bald
      Josch

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